systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

10. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin: „Entgegen meiner Erwartungen…“

Das heutige Adventskalendertürchen stammt von systemagazin-Leserin Doreen Lupprian, die von einer Erfahrung aus einem ganz anderen Kontext berichtet:„Als Sozialpädagogin arbeite ich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Bereich der Jugendberufshilfe. So entstand auch der Kontakt zu einer Teilnehmerin, die später zu einem und zwar „meinem Fall“ werden sollte. Sie wurde von einem Mitarbeiter des örtlichen SGB II-Trägers aufgrund ihrer „desorientiert beruflichen Situation“ unserem Träger zugewiesen. Zu dieser Zeit befand ich mich „in den ersten Zügen“ einer systemischen Weiterbildung. Die Arbeit mit der jungen Frau gestaltete sich nach Auftrag des Amtes „wie gehabt“, mit dem Fokus auf Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen, Trainieren der Kommunikationsfähigkeiten und mit dem Ziel sie zu vermitteln. Egal wohin. Hauptsache raus aus dem Leistungsbezug und rein in eine andere Statistik. Wir arbeiteten so gut wie es eben die damalige Arbeitsmarktlage hergab und sie schickte pflichtbewusst immer die geforderte Anzahl von Bewerbungen an Firmen, welche sich jedoch mit ihren Einladungen zu vorstellenden Gesprächen vornehm zurückhielten. Wir waren uns – auch ohne Worte – darüber im klaren, dass es so nicht funktionierte. Irgendetwas funktionierte nicht. Die Zeit verging und innerhalb der Weiterbildung erfuhr ich von einer Hand voll systemischer Methoden. „Alles schön und gut“ – dachte ich mir. Theoretisch. Aber was ist mit der Praxis? Ich konnte all die reizvollen Ansätze in meinem Arbeitsalltag, mal ausgenommen der grundsätzlich respektvollen Haltung gegenüber eines Menschen, nicht anwenden. Innerlich war ich voller Tatendrang, doch endlich auch mal die Wirkung zu erleben, zu sehen, dass es funktioniert. Genogrammarbeit, zirkuläre Fragetechniken, Reframing waren nur einige Stichworte, die in meinem Kopf herum geisterten. Doch dann sollte ich meine – beziehungsweise – wir sollten unsere Chance bekommen“
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10. Dezember 2010
von Tom Levold
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Zitat des Tages: Erich Kästner

Der Hinweis auf das heutige Zitat des Tages stammt von systemagazin-Autor Andreas Manteufel (herzlichen Dank dafür):
“Der folgende kleine Ausschnitt aus den Lebenserinnerungen von Erich Kästner (1899-1974) zeigt: Die Erkenntnisse der modernen Neurobiologie, hier der Unterschied zwischen dem sogenannten „deklarativen“ und dem sogenannten „autobiographischen Gedächtnis“, lassen sich auch ohne Fachterminologie präzise und nachvollziehbar beschreiben. Und: gewisse Unterscheidungen sind einfach so wahr, dass sie die Menschheit schon immer begriffen hat, auch vor der Zeit der bildgebenden Verfahren.
Beachten Sie, mit welch feiner Ironie der geistige Vater von Emil und die Detektive die Möbelmetaphorik der traditionellen Gedächtnisforschung aufgreift. Sicher, der moderne Hirnforscher wird sagen, dass alles, was hier über Gedächtnis und Erinnerung gesagt ist, im Gehirn repräsentiert ist. Aber das wissen wir ja, und verwechseln nicht Kästners Rede vom „Kopf“ mit dem biologischen Faktum Gehirn. Denken Sie nach diesen Zeilen auch an das, was man Traumagedächtnis oder Körpergedächtnis nennt?
‘Gedächtnis und Erinnerung sind geheimnisvolle Kräfte. Und die Erinnerung ist die geheimnisvollere und rätselhaftere von beiden. Denn das Gedächtnis hat nur mit unserem Kopf zu schaffen. Wie viel ist 7 mal 15? Und schon ruft Paulchen: „105!“ Er hat es gelernt. Der Kopf hat es behalten. Oder er hat es vergessen. Oder Paulchen ruft begeistert: „115!“ Ob wir dergleichen falsch oder richtig wissen oder ob wir es vergessen haben und von neuem ausrechnen müssen, – das gute Gedächtnis und das schlechte wohnen im Kopf. Hier sind die Fächer für alles, was wir gelernt haben. Sie ähneln, glaub ich, Schrank- oder Kommodenfächern. Manchmal klemmen sie beim Aufziehen. manchmal liegt nichts drin und manchmal etwas Verkehrtes. Und manchmal gehen sie überhaupt nicht auf. Dann sind sie und wir „wie vernagelt“. Es gibt große und klein Gedächtniskommoden. Die Kommode in meinem eignen Kopf ist, zum Beispiel, ziemlich klein. Die Fächer sind nur halbvoll, aber einigermaßen aufgeräumt. Als ich ein kleiner Junge war, sah das ganz anders aus. Damals war mein Oberstübchen das reinste Schrankzimmer!
Die Erinnerungen liegen nicht in Fächern, nicht in Möbeln und nicht im Kopf. Sie wohnen mitten in uns. Meistens schlummern sie, aber sie leben und atmen, und zuweilen schlagen sie die Augen auf. Sie wohnen, leben, atmen und schlummern überall. In den Handflächen, in den Fußsohlen, in der Nase, im Herzen und im Hosenboden. Was wir früher einmal erlebt haben, kehrt nach Jahren und Jahrzehnten plötzlich zurück und blickt uns an. Und wir fühlen: Es war ja gar nicht fort. Es hat nur geschlafen. Und wenn die eine Erinnerung aufwacht und sich den Schlaf aus den Augen reibt, kann es geschehen, dass dadurch auch andere Erinnerungen geweckt werden. Dann geht es zu wie morgens im Schlafsaal!“ (In: Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war, München: dtv, 14. Auflage 2010, S. 63-64)

9. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender: Einfach sein

Von Klienten zu lernen heißt immer auch, ihnen wirklich zu begegnen und die eigenen professionellen Filter und Einstellungen kritisch zu betrachten. Sabine Klar aus Wien tut das mit einer besonderen Eindringlichkeit und Radikalität. Über die Schwierigkeiten, die das mit sich bringt, aber auch von der damit verbundenen Erleichterung handelt ihr Text für den heutigen Adventskalender:„Als ich einmal mit zwei wilden Kindern angeblich kluge und wichtige Dinge bereden sollte, kam ich mir auf meinem Sessel hockend, besonders peinlich vor und deshalb setzte ich mich wirklich auf den Boden, kroch mit ihnen herum, berührte sie, wenn mir danach war und wartete bis sie mir auf ihre Art etwas „sagten“. Mit den etwas erstaunten Eltern dieser Kinder redete ich „von unten herauf“, das fühlte sich für mich sicherer und echter an und brachte sie angesichts meiner Unbeweglichkeiten zum Lachen. Sie konnten sich anschließend mehr akzeptieren und ihre Kinder fragloser gern haben. Viele meiner KlientInnen haben mir in der letzten Zeit beigebracht, dass ich nicht wissender, klüger, gebildeter, geschickter, gesünder, weiser sein muss als ich halt bin, denn schließlich geht es in dem therapeutischen Geschehen ja gar nicht um mich“

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8. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender:Ich bin die glücklichste Frau der Welt! Oder: Das wirklich Wichtige findet außerhalb der Supervision statt

Ruppert Heidenreich beschreibt im heutigen Adventskalender eine Erfahrung, die den meisten von uns nicht fremd sein dürfte:„Ich war junger Supervisor, hatte gerade meine Ausbildung beendet und war seit etwa drei Jahren als Supervisor tätig. Durch meine Erfahrungen als Supervisor hatte ich bereits gelernt, dass jeder Prozess anders war und dass die klassischen Lösungswege, wie wir sie in der Ausbildung erprobt hatten, nicht immer so reibungslos funktionierten. Trotzdem hatte ich den Anspruch, dass am Ende einer Supervision eine brauchbare und tragfähige Lösung stehen sollte. Und ich war immer wieder maßlos enttäuscht, wenn die Supervisandin oder der Supervisand zwar mehrere Lösungen gefunden hatte, aber keine verwirklichen wollte. Ich hatte dann das Gefühl, gescheitert zu sein, nicht professionell genug gearbeitet oder etwas übersehen zu haben: „Habe ich die Supervisandin oder den Supervisanden nicht genügend unterstützt oder gar daran gehindert, die wirklich beste Lösung zu entwickeln?“. Dass man von Klienten auch lernen kann, Vertrauen in ihre eigenen Lösungen zu entwickeln, zeigt seine Geschichte.
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8. Dezember 2010
von Tom Levold
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Systemische Risiken

Seit gestern ist die aktuelle Ausgabe der„revue für postheroisches management” auf dem Markt – zu einem höchst aktuellen Thema, nämlich dem Umgang mit Risiken. Im Editorial von Bernhard Krusche und Torsten Groth, die das Heft als Herausgeber verantworten, heißt es:„Die Verwendung des Begriffs des systemischen Risikos hat durch die Finanzkrise eine Eigendynamik entwickelt, die bei näherer Betrachtung stutzen lässt. Skepsis ist angebracht, wenn ein Begriff sich modisch gibt und das Feuilleton der Tagespresse erobert. Statt in den aufgeregten Tonfall (anklagend, verteidigend, beschwörend, resignierend) einzustimmen, der sich rund um diese Begrifflichkeit etabliert hat, vertieft die Revue für postheroisches Management die Diskussion und überführt sie aus der Finanzwelt in weitere gesellschaftliche Teilbereiche. Was heißt es für Management und Beratung, in einer Gesellschaft des unvermeidlichen Risikos zu agieren? Dass es riskant zugeht in dieser Welt: nachvollziehbar. Dass wir zu Beginn des Jahres ein Tschernobyl des Finanzsektors erlebt haben: ja doch. Was aber rechtfertigt die Einführung einer neuen Kategorie des Begriffs? Was heißt »systemisch« in diesem Zusammenhang? Was unterscheidet ein systemisches von einem nichtsystemischen Risiko, und – viel wichtiger – welche theoretischen und praktischen Probleme, also Bewegungsspielräume ergeben sich durch die Einführung einer solchen Unterscheidung? Und wenn alle von systemischen Risiken sprechen: gibt es dann auch so etwas wie systemische Lösungen?” Zu diesen und anderen Fragen äußern sich so renommierte Autoren wie Charles Perrow, Dirk Baecker, Didier Sornette, Günther Ortmann, Helmut Willke, Rudolf Wimmer und viele andere, begleitet wieder einmal von großartiger Kunst – diesmal von Dörte Baecker.
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7. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender: Von Kassandra lernen

Auftragsklärung ist in der systemischen Therapie so etwas wie die Wandlung in der katholischen Liturgie. Hat man den Auftrag klar, macht das einen Unterschied, der einen Unterschied macht, und hinterher ist es anders als vorher. Allerdings ist es manches Mal ausgesprochen schwierig, einen Auftrag zu formulieren, ja womöglich sogar einem Prozess im Wege stehen, in dessen Verlauf es erst darum geht, sich darüber Gewissheit zu verschaffen, was überhaupt„der Fall ist“. Und kann und will man das aushalten? Wenn man also selbst nicht richtig versteht um was es geht, es aber doch um etwas so wichtiges zu gehen scheint, dass man eine Fortsetzung vereinbart? Dörte Foertsch berichtet von einer Arbeit mit einer Klientin, in der es um die Frage ging, ob man sich in Hinblick auf eine lebensverändernde Frage eine Gewissheit verschaffen oder lieber darauf verzichten solle – verbunden mit der eigenen Ungewissheit,ob man die Klientin verstehen könne oder nicht:„Die Frage, ob ich sie verstehen könne und die Möglichkeit, dass ich sie eventuell enttäuschen müsse, war dabei ständig im Raum. Das Nichtwissen über die Möglichkeit, hilfreich zu sein und etwas verstehen zu können, war Bestandteil der Gespräche geworden, entgegen aller Ideen, doch erstmal den Auftrag zu klären und ein Anliegen der Klientin herausfinden zu sollen. Im Nachhinein bedacht war dies vielleicht die Voraussetzung für das eigentliche Thema“ Das Offenhalten dieser Frage führte dazu, dass die Klientin eine Lösung für sich (er)fand, von der auch die Therapeutin etwas lernte.
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6. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender: Eine letzte Frage

Um Therapie erfolgreich machen zu können, braucht es auf Seiten der TherapeutInnen funktionierende Selbstwirksamkeitsannahmen. Die Zuschreibung von Therapieerfolg auf eigenes professionelles Handeln ist eine Quelle immer wiederkehrender Freude und Zufriedenheit. So wie es Erfolgskonstruktionen auf Seiten der TherapeutInnen gibt, haben natürlich auch KlientInnen ihre eigenen Vorstellungen, was hilfreich gewesen ist. Bei Fragen nach den Gründen für eine erfolgreiche Veränderung kann also auch mit überraschenden Antworten seitens der Klienten gerechnet werden (was nicht unbedingt heißen muss, dass diese Konstruktionen von vorneherein überlegen sein müssen). Rudolf Klein hat jedenfalls für das heutige Adventskalender-Türchen aus einer erfolgreichen Therapie zu berichten, bei der es hinsichtlich der Erfolgsfaktoren doch etwas von der Klientin zu lernen gab.
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5. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender: Lichtung

Mit einem etwas pessimistischen Unterton beginnt Wolfgang Loth den Text zu seinem Adventskalendertürchen:„„Früher“ (once upon a time…) war Advent einmal die „dunkle Zeit“, die Zeit der Erwartung, des Wartens auf Licht und Erleuchtung, womöglich Erlösung. Kalender, um das noch zu sagen, machen erst dann Sinn, wenn sie sich auf eine festgelegte Zeitspanne berufen können. Kalender zählen ab. Ein Kalender zum Advent nun könnte also hoffen lassen, dass am Ende etwas Erhellendes herausgekommen sein wird, ein Beispiel für outputorientierte Erwartung, sozusagen“ Auch heute könnte es sich, so Wolfgang Loth, womöglich wieder um eine dunkle Zeit handeln. Aber eine Geschichte gibt es dennoch…
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4. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin adventskalender: Eine Kleinigkeit

Zu einem Termin zu spät kommen ist immer mehr als unangenehm, zumal man selbst eine wichtige Rolle bei diesem Termin zu spielen hat. Aber auch hier sind Überraschungen möglich. Stephan Baerwolff aus Hamburg, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, der seit 1980 in einer kommunalen Erziehungsberatungsstelle in Hamburg tätig und seit langem auch Lehrtherapeut des ISS in Hamburg ist, steuert eine Geschichte zum systemagazin-Adventskalender bei, in der sein zu spät kommen sich überraschend als vertrauensbildende Maßnahme herausgestellt hat – auch das etwas, was man von Klienten lernen kann.
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3. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin Adventskalender: Sie!!!

“Was ich in meiner Ausbildung immer gelernt hatte war, Vorsicht und nochmals Vorsicht. Ich hatte gelernt, wie bewusst mir mein Handeln sein sollte und welche Wagnisse wie wirken. Höre auf dich, lass dich ein, jeder Mensch ist anders. Gefühle sind eben etwas, was der Patient zwar mitbringt, womit er aber nicht umgehen kann, woran er vielleicht gelitten hat und was er lernen will zu verstehen oder zu ändern. Wertschätzung, Wertschätzung! Halleluja. Nun hatte ich vor vielen Jahren einen Patienten auf den dies, wie ich meinte, besonders zutraf…”
So beginnt der heutige Beitrag für den systemagazin-Adventskalender von Katrin Richter aus Laboe.
Zum vollständigen Text…

2. Dezember 2010
von Tom Levold
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Ausschreibungsfrist für wissenschaftlichen Förderpreis der SG endet am 15.12.2010


Die Systemische Gesellschaft (SG), Deutscher Verband für Systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V., schreibt im Wechsel mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) einen wissenschaftlichen Förderpreis aus.
Die Ausschreibung verfolgt das Ziel, die Relevanz Systemischen Denkens für die therapeutische und beraterische Praxis zu verdeutlichen und die Forschung in diesem Bereich anzuregen.
Ausgezeichnet wird die beste Arbeit, die empirische Forschungsdesigns entwickelt, die eine mit Systemischen Modellen kompatible und innovative Methodik aufweist und die sich auf praxisrelevante Bereiche aus der Therapie, Gesundheitsversorgung, Supervision, Beratung und auf institutionelle Innovationsprozesse bezieht.
Der wissenschaftliche Förderpreis ist mit 3.000,- Euro dotiert.
Die Preisvergabe findet im Mai 2011 in Berlin statt.
Der Preis ist bewusst als Förderpreis konzipiert. Vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind angesprochen, die sich mit Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder anderen (auch außeruniversitären) Projekten qualifizieren.
Ein unabhängiges fünfköpfiges Gutachtergremium entscheidet, wer den Preis erhält.
Die Arbeiten reichen Sie bitte bis zum 15. Dezember 2010 in dreifacher Ausführung an:

Systemische Gesellschaft e.V.
Frau Prof. Dr. Liz Nicolai
„Wissenschaftlicher Förderpreis“
Waldenserstraße 2-4
D-10551 Berlin
Telefon +49-30-53 69 85 04
Telefax +49-30-53 69 85 05
E-Mail info@systemische-gesellschaft.de
WWW http://www.systemische-gesellschaft.de

2. Dezember 2010
von Tom Levold
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systemagazin adventskalender: BMW-Korken und Küchenstuhlgespräche

Heute finden Sie im systemagazin-Adventskalender einen Beitrag von Hartwig Hansen, der als Lernerfahrung im Umgang mit Klienten gut in Erinnerung hat, wie man auch in Fettnäpfchen treten kann:„Beratung ist ein hochsensibles Geschäft. Klar. Und die Sache mit dem Ankoppeln und alle mit ins Boot holen – auch klar. Dabei schön authentisch bleiben und vielleicht auch mal eine Prise Humor zur Auflockerung – kommt meistens gut an. Mit ein bisschen Übung klappt das ja auch schon ganz passabel über die Jahre. Vielleicht auch gerade deshalb sind mir die Fettnäpfchen-Situationen, in denen ich beim Ankoppeln und Nachfragen haarscharf danebenlag, besonders im Langzeitgedächtnis geblieben“
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