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Wenn die Liebe nicht mehr jung ist – Warum viele langjährige Partnerschaften zerbrechen und andere nicht

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Datum/Zeit
Date(s) - 22.01.18
13:00 - 18:00

Veranstaltungsort
tandem Praxis & Institut

Kategorien





DGSF-Fachtag am 22. Januar 2018 von 13.00–18.00 Uhr in Freiburg

Mit Prof. em. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello und Jochen Leucht

DGSF-Fachtage bei tandem PRAXIS & INSTITUT

verfolgen das Ziel, Begegnung und Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft aus den Feldern der sozialen Arbeit, der Pädagogik, Beratung und (Psycho-)Therapie zu ermöglichen. Grundsätzliche Themen stehen dabei genauso auf der Agende wie aktuelle Entwicklungen aus den o.g. Arbeitsfeldern.

Wenn die Liebe nicht mehr jung ist – Inhalte des Fachtages

Wie kommt es, dass viele jahrzehntelang dauernde Partnerschaften zerbrechen? Sind späte Scheidungen Krisen, die das Tor für einen guten Neubeginn darstellen? Oder vielmehr der Anfang chronischen Leidens? Warum bleibt, allen Herausforderungen zum Trotz, die Mehrheit der Paare zusammen? Gibt es ein Rezept für stabile und glückliche Ehen? Oder ist letztlich alles nur Glückssache?

Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Psychologieprofessorin der Universität Bern, hat über einen Zeitraum von sechs Jahren 2000 Personen zu ihrer Partnerschaft befragt: 1000 spät Geschiedene und 1000 in erster Ehe langjährig Verheiratete. Erstaunlich ist, dass fast die Hälfte aller befragten Personen, die länger als 30 Jahre miteinander verheiratet sind, sich als unglücklich bezeichnen. Die Dauer einer Ehe hat also wenig Aussagekraft bezüglich der Güte, und die Scheidungsquoten wären wahrscheinlich noch höher, wenn die Paare mutiger wären. Tatsächlich ist die Scheidungsrate um die 50 herum am höchsten. Also genau in der Lebensphase, wenn die Paarbeziehung wegen Familie und Beruf in den Hintergrund tritt und oft zur Selbstverständlichkeit wird. Die intime Beziehung, dies ist Tatsache und Sehnsucht zugleich, ist existenziell für Wohlbefinden und Gesundheit für alle Menschen. Aber gibt es sie, die Liebe, die ein Leben lang hält? Und kann ein Scheitern verhindert werden? Und falls ja: Wie genau geht das? Was hält Ehen zusammen? Gibt es ein Rezept für stabile und glückliche Ehen? Oder ist letztlich alles nur Glückssache?

Der Fachtag gibt einen Einblick in die o.g. Studie und einen Überblick über die relevanten Ergebnisse und Antworten auf häufig gestellte, bislang aber kaum beantwortete Fragen zum Gelingen und Misslingen von Partnerschaften. Der Tag regt zum Denken an und eröffnet neue und ermutigende Perspektiven.

Teilnehmer*innenzahl

Am DGSF-Fachtag können maximal 40 Personen teilnehmen.

Zielgruppe: An wen richtet sich der DGSF-Fachtag?

Der Fachtag richtet sich schulenübergreifend an Therapeut*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Berater*innen und Pädagog*innen, aus Arbeitsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens. Und darüber hinaus an alle am Thema interessierten Menschen.

 

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