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Online-Journal für systemische Entwicklungen

„Stirb und werde – Die Wandlungskraft traumatischer Erfahrungen“

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Datum/Zeit
Date(s) - 09.10.20
13:00 - 18:00

Veranstaltungsort
tandem Praxis & Institut

Kategorien





DGSF-Fachtag am Freitag, 9. Oktober 2020 von 13.00–18.00 Uhr in Freiburg

 

Mit Frau Dr. Ursula Wirtz und Jochen Leucht

 

Detaillierte Infos unter: tandem-freiburg.org

 

 

DGSF-Fachtage bei tandem PRAXIS & INSTITUT

verfolgen das Ziel, Begegnung und Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft aus Feldern der sozialen Arbeit, der Pädagogik, Beratung, (Psycho-)Therapie und angrenzenden Disziplinen zu ermöglichen. Grundsätzliche Themen stehen dabei genauso auf der Agenda wie aktuelle Entwicklungen.

 

Stirb und werde. Die Wandlungskraft traumatischer Erfahrungen

Die Psychoanalytikerin und Traumatherapeutin Ursula Wirtz – bekannt geworden durch ihr Buch „Seelenmord. Inzest und Therapie“ – erweitert in ihrer 2018 erschienenen Publikation „Stirb und werde. Die Wandlungskraft traumatischer Erfahrungen“ die Bedeutung traumatischer Erfahrungen für eine Bewusstseinstransformation. Sie fordert uns heraus, unser Menschenbild neu zu hinterfragen, denn die Sinn-Such-Bewegungen nach zerbrochenem Selbst- und Weltbild, nach Fragmentierung und Dissoziation verweisen auf die Sehnsucht, wieder „ganz“ zu werden. Sie sind Teil eines spirituellen Weges erweiterter Erkenntnishorizonte. Chaotische Prozesse großer seelischer Not können schmerzhafte Reifungs- und Wandlungsprozesse in Gang setzen.

Die zentralen Fragen des Buches lauten: Wie wird posttraumatisches Wachstum möglich? Wie können Körper, Geist und Seele in einem transformative Prozess Überwindungsleistungen vollbringen?

Das Buch wirft existenzielle Fragen auf, die aus der spirituellen, der klinischen und der mythologischen Perspektive betrachtet werden. Traumatherapeutische Konzepte und Behandlungsmethoden werden ergänzt durch die Beschreibung von Wegen aus der Zerstörung und deren symbolische Gestaltung. Die Bewältigungsversuche des Unbewältigbaren verweisen auf eine andere Wirklichkeitsdimension, in der Wunde und Weisheit eine Einheit bilden – und am tiefsten Punkt der Dunkelheit, am Abgrund kann ein Durchbruch zum Licht geschehen.

Was Ursula Wirtz über die Möglichkeiten einer solchen persönlichen Reifung und des Wiedereintauchens in den Lebensfluss nach traumatischen Erfahrungen denkt und schreibt, ist für Betroffene und Helfer*innen entwicklungsfördernd, lehrreich und inspirierend.

 

Was sind die konkreten Inhalte?

Am Fachtag zeigt Ursula Wirtz, wie Hoffnungshorizonte für Trauma-Überlebende eröffnet werden können. Mit Fallvignetten bebildert sie traumatisches Erleben, gibt Beispiele für die transformative Kraft des Leidens, die Bedeutung der heilenden Beziehung und erläutert das Paradigma posttraumatischen Wachstums.

 

Teilnehmer*innenzahl

Am DGSF-Fachtag können maximal 35 Personen teilnehmen.

 

 

Zielgruppe: An wen richtet sich der DGSF-Fachtag?

Der Fachtag richtet sich schulenübergreifend an Systemische Therapeut*innen, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Berater*innen und Pädagog*innen aus Arbeitsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens.

 

 

Fortbildungspunkte

Werden bei der PTK Baden-Württemberg beantragt.

 

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