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Online-Journal für systemische Entwicklungen

2. Kurs Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie

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Datum/Zeit
Date(s) - 03.12.18 - 17.06.20
Ganztägig

Veranstaltungsort
tandem Praxis & Institut

Kategorien





  • Kurs in 5 Abschnitten in Freiburg
  • Beginn: Dezember 2018 mit dem Einführungstag
  • Abschluss: Juni 2020 mit dem Kolloquium

Die Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie

Ist ein bewährter und wirksamer Ansatz in der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie orientiert sich an der Haltung, dass Kinder und Jugendliche nicht für sich selbst, sondern in Beziehungen zu anderen Menschen leben und (auffällige) Verhaltensweisen erst durch die Betrachtung des sozialen Kontextes versteh- und erklärbar werden. Probleme finden durch die systemische Brille betrachtet nie in einem Vakuum statt. Die enge Einbeziehung der Familie und des sozialen Umfeldes sowie eine ausgeprägte Ressourcen-, Lösungs- und Kontextorientierung machen den systemischen Ansatz so effektiv in der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die ausgeprägte Methodenvielfalt sorgt darüber hinaus für einen kreativen und flexiblen Zugang zu den einzelnen System- bzw. Familienmitgliedern und wird deren altersspezifischen Bedürfnissen gerecht.

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Kurs?

Für die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlich hat sich der systemische Ansatz besonders bewährt. Sie

  • vertiefen Ihre Kenntnisse der Entwicklungspsychologie,
  • erweitern Ihr Verständnis entwicklungspathologischer Besonderheiten des Kindes- und Jugendalters und deren Bedeutung für den systemisch-therapeutischen Zugang,
  • erwerben Kompetenzen zur Systemdiagnostik unter Berücksichtigung der Abhängigkeit von Kinder und Jugendlichen von ihren komplexen Bezugssystemen,
  • reflektieren ethische Aspekte, Rechte von Kindern und Jugendlichen und etwaige Auftragsdiskrepanzen mit verantwortlichen Bezugspersonen,
  • füllen Ihre systemische „Werkzeugkiste“ für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
  • reflektieren und gestalten handlungssicher das Setting für die therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
  • kennen die Besonderheiten der stationären, teilstationären und ambulanten Therapie mit Kindern und Jugendlichen,
  • erwerben Kenntnisse über Zugangsformen und Therapiemethoden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, welche die Besonderheiten des jeweiligen Entwicklungsstandes, der altersspezifischen Probleme und der Kommunikationsformen berücksichtigen,
  • entwickeln einen individuellen therapeutischen Stil, der Ihre persönlichen Stärken berücksichtigt,
  • erhöhen Ihre Arbeitszufriedenheit durch die Erweiterung der Handlungsoptionen in der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen und
  • lernen die Vielfältigkeit unterschiedlicher Therapierichtungen und Interventionsformen kennen.

Arbeitsformen: Wie wird im Kurs gearbeitet?

In den Kursabschnitten wird mit vielfältigen Settings und Arbeitsformen gearbeitet: Kurzvorträge zu Theorie und Techniken, Austausch in Kleingruppen, Übungen, Rollenspiele und Selbsterfahrungseinheiten wechseln sich ab. In jedem Kursabschnitt gibt es auch Raum für eigene Praxisbeispiele, um das Gelernte mit der täglichen Praxis zu verbinden. Die Atmosphäre ist geprägt durch Experimentierfreude und Offenheit für unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen.

Teilnehmer*innenzahl

Am Kurs können maximal 16 Personen teilnehmen.

Zielgruppe: An wen richtet sich der Kurs?

Der Kurs spricht fach-,  funktions- und arbeitsfeldübergreifend Mitarbeiter*innen an, die einen Schwerpunkt in ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehen oder haben, z.B.

  • Mitarbeiter*innen aus psychosozialen Beratungsstellen,
  • Mitarbeiter*innen aus schulischen Kontexten,
  • Mitarbeiter*innen aus der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe,
  • Mitarbeiter*innen aus Jungendämtern,
  • Mitarbeiter*innen aus klinischen Kontexten,
  • Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendpsychiater*innen, Psychiater*innen und Berater*innen anderer therapeutischer oder beraterischer Schulen, die sich eine systemtherapeutische Zusatzqualifikation erwerben möchten.

Ausdrücklich werden auch Mitarbeiter*innen aus den genannten Arbeitsfeldern angesprochen, die eine Führungsrolle ausfüllen.

 

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