systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

23. Januar 2017
von Tom Levold
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Praxisfelder ohne System oder Funktionssysteme ohne Praxis?

Heute vor 15 Jahren, am 23.1.2002, starb der französische Soziologe Pierre Bourdieu in Paris. Neben Niklas Luhmann, Anthony Giddens und einigen anderen gehörte er zu den großen europäischen Soziologen der Nachkriegszeit. Das theoretische Spannungsfeld zwischen Luhmann und Bourdieu ist immer wieder … Weiterlesen

5. April 2016
von Tom Levold
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Niklas Luhmann (1986): Die Selbstbeschreibung der Gesellschaft und die Soziologie

In einem interessanten Vortrag aus dem Jahre 1986, der offenbar auch in einem Radio-Programm zu hören war und dessen Aufzeichnung jetzt unter Soundcloud gehört werden kann, setzt sich Niklas Luhmann mit der Frage der Aufgabe der Soziologie (und ihrer Verantwortung) für … Weiterlesen

10. Februar 2016
von Tom Levold
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Niklas Luhmann and Cybernetics

Im Journal of Sociocybernetics hat Michael Paetau aus Bonn und Direktor des Zentrums für Soziokybernetische Studien (Foto: sociocybernetics.eu) einen Text (in englischer Sprache) über Niklas Luhmann und die Kybernetik veröffentlicht. Im abstract heißt es: „Even though Niklas Luhmann himself never declared his own approach as a cybernetic one, and even if the relationship between systems theory and cybernetics is still not clearly defined in every way, it seems to be legitimate to classify Luhmann’s Theory of Social Systems into the field of cybernetics approaches, more precisely as a socio-cybernetic one. Weiterlesen

18. Januar 2016
von Tom Levold
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Das Subjekt bei Niklas Luhmann

Hans-Georg Pott (Foto: www.germanistik.hhu.de) ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und hatte einen Lehrstuhl an der Universität Düsseldorf inne. Für einen von Paul Geyer und Claudia Jühnke herausgegebenen Sammelband „Von Rousseau zum Hypertext“, der 2001 im Würzburger Verlag Königshausen & Neumann erschienen ist, hat er ein Kapitel zum Thema „Das Subjekt bei Niklas Luhmann“ beigesteuert, dessen Manuskript auch online zu lesen ist. Am Ende des Kapitels resümiert Pott: „Luhmann nimmt (…) nicht Abschied von der Idee selbstbestimmter Selbsttätigkeit. Ich halte Luhmanns Theorie für kompatibel mit einer materialen Hermeneutik sinnhaften Verstehens, bereichert um illusions- und ideologiekritische Aufklärung, insbesondere was den Standpunkt des Beobachters angeht. Das würde bedeuten (was ich hier nur skizzieren kann): Die Unterscheidung System/Umwelt beerbt die Unterscheidung Subjekt/Objekt. Sie ist sozusagen umweltfreundlicher. Der einzelne Mensch nimmt an den APS [autopoietischen Systemen; Tom Levold] nur vorübergehend und partiell teil, wobei er seine (selbstbestimmte) Einheit gerade deshalb behält, weil er von keinem System ganz verschluckt werden kann. (Hier ist auf den Grenzfall von totalitären Systemen und die Funktion der Folter zu verweisen; …) Wollte man den Menschen als System beobachten, so wäre er wohl als Trinitätssystem von biologischem, psychischem und sozialem Teilsystem zu konstruieren, deren strukturelle Kopplungen zu beschreiben wären. Vielleicht liegt das ja auch der Idee der heiligen Dreifaltigkeit zugrunde.“ Weiterlesen

15. Januar 2015
von Tom Levold
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Zur Emergenz des Sozialen bei Niklas Luhmann

Simon Lohse ist Erziehungswissenschaftler und Philosoph sowie Research Fellow im Bereich Science Studies am Centre for Ethics and Law in the Life Sciences (CELLS) und Mitglied des Center for Philosophy and Ethics of Science. In einem interessanten Artikel, der 2011 in der Zeitschrift für Soziologie … Weiterlesen

6. Januar 2015
von Tom Levold
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Niklas Luhmann ernst nehmen? (Un-)Möglichkeiten einer ironischen Ethik öffentlicher Kommunikation

Hinter diesem schönen Titel steckt ein Text von Alexander Filipović, der im von Bernhard Debatin & und Rüdiger Funiok herausgegebenen Band „Kommunikations- und Medienethik. Grundlagen – Ansätze – Anwendungen“ 2003 im UVK-Verlag erschienen ist und sich mit der Frage beschäftigt, vor welchem Denk-Horizont heute eine … Weiterlesen

21. Dezember 2014
von Tom Levold
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systemisch – was fehlt? Die Muskeln des Beobachters

Franz Friczewski, Hannover: „Die Muskeln des Beobachters“ – so überschreibt Arno Widmann einen Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 6.12.2014.  Eingefleischte Systemtheoretiker mag diese Wortwahl irritieren – ich lese sie als Hinweis auf das, was mir im systemtheoretischen Diskurs fehlt: … Weiterlesen

26. Oktober 2014
von Tom Levold
18 Kommentare

Systeme sind Theorie(n) | Dialog

Rolf Todesco: „Theorie begründet lediglich eine je ganz spezifische Sicht auf ihr Referenzobjekt, respektive auf das durch sie geschaffene Referenzobjekt. In diesem Sinn teile ich die Aussage, dass es keine Systeme gibt, als Aussage, dass es nichts gibt, was mich … Weiterlesen

4. Oktober 2014
von Tom Levold
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Zitat des Tages: Niklas Luhmann über Macht

„In der Theorie wird man aber nicht auf die Dauer ignorieren können, daß Macht nicht nur in den Händen einzelner Teilnehmer, sondern auch auf der Ebene des Systems selbst eine Variable ist, die mit anderen Variablen – zum Beispiel Kommunikationsdichte, … Weiterlesen

3. Oktober 2014
von Tom Levold
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Luhmanns Spaziergang in den brasilianischen Favelas

Unter diesem Titel hat Linda Maeding, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen imFachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, eine Rezension zum Sammelband „Riskante Kontakte. Postkoloniale Theorien und Systemtheorie?“ verfasst, der von Mario Grizelj und Daniela Kirschstein herausgegeben wurde und 2014 im Kulturverlag Kadmos erschienen … Weiterlesen

18. August 2014
von Tom Levold
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Observing the stars. Love in the age of systems

Kjetil A. Jakobsen, Jahrgang 1965 (Foto: Humboldt-Universität Berlin) , war u.a. außerordentlicher Professor am Masterstudiengang für Kulturstudien an der Hochschule in Telemark 2004-2006, Mitarbeiter am Institut für Informations- und Medienwissenschaften von 2006-2009 ind wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich für Ideengeschichte der … Weiterlesen