systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

5. April 2016
von Tom Levold
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Niklas Luhmann (1986): Die Selbstbeschreibung der Gesellschaft und die Soziologie

In einem interessanten Vortrag aus dem Jahre 1986, der offenbar auch in einem Radio-Programm zu hören war und dessen Aufzeichnung jetzt unter Soundcloud gehört werden kann, setzt sich Niklas Luhmann mit der Frage der Aufgabe der Soziologie (und ihrer Verantwortung) für … Weiterlesen

18. Januar 2016
von Tom Levold
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Das Subjekt bei Niklas Luhmann

Hans-Georg Pott (Foto: www.germanistik.hhu.de) ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und hatte einen Lehrstuhl an der Universität Düsseldorf inne. Für einen von Paul Geyer und Claudia Jühnke herausgegebenen Sammelband „Von Rousseau zum Hypertext“, der 2001 im Würzburger Verlag Königshausen & Neumann erschienen ist, hat er ein Kapitel zum Thema „Das Subjekt bei Niklas Luhmann“ beigesteuert, dessen Manuskript auch online zu lesen ist. Am Ende des Kapitels resümiert Pott: „Luhmann nimmt (…) nicht Abschied von der Idee selbstbestimmter Selbsttätigkeit. Ich halte Luhmanns Theorie für kompatibel mit einer materialen Hermeneutik sinnhaften Verstehens, bereichert um illusions- und ideologiekritische Aufklärung, insbesondere was den Standpunkt des Beobachters angeht. Das würde bedeuten (was ich hier nur skizzieren kann): Die Unterscheidung System/Umwelt beerbt die Unterscheidung Subjekt/Objekt. Sie ist sozusagen umweltfreundlicher. Der einzelne Mensch nimmt an den APS [autopoietischen Systemen; Tom Levold] nur vorübergehend und partiell teil, wobei er seine (selbstbestimmte) Einheit gerade deshalb behält, weil er von keinem System ganz verschluckt werden kann. (Hier ist auf den Grenzfall von totalitären Systemen und die Funktion der Folter zu verweisen; …) Wollte man den Menschen als System beobachten, so wäre er wohl als Trinitätssystem von biologischem, psychischem und sozialem Teilsystem zu konstruieren, deren strukturelle Kopplungen zu beschreiben wären. Vielleicht liegt das ja auch der Idee der heiligen Dreifaltigkeit zugrunde.“ Weiterlesen

30. August 2014
von Tom Levold
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Die Perspektive der „ganzen Person“. Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Psychotherapie

In den letzten Tagen ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht ein von Julika Zwack und Elisabeth Nicolai herausgegebener Band mit dem Titel „Systemische Streifzüge. Herausforderungen in Therapie und Beratung“ erschienen, der Jochen Schweitzer anlässlich seines 60. Geburtstages gewidmet ist. Im … Weiterlesen

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