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Niklas Luhmann ernst nehmen? (Un-)Möglichkeiten einer ironischen Ethik öffentlicher Kommunikation

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Hinter diesem schönen Titel steckt ein Text von Alexander Filipović, der im von Bernhard Debatin & und Rüdiger Funiok herausgegebenen Band „Kommunikations- und Medienethik. Grundlagen – Ansätze – Anwendungen“ 2003 im UVK-Verlag erschienen ist und sich mit der Frage beschäftigt, vor welchem Denk-Horizont heute eine Medienethik entwickelt werden kann. Der Aufsatz ist nicht nur für Medieninteressierte von Belang, sondern setzt sich allgemein mit der Frage der Möglichkeit und Unmöglichkeit einer Ethik aus systemtheoretischer Perspektive auseinander.

In der Einleitung heißt es: „Hier handelt es sich um die systemrationale Rekonstruktion des Gegenstandes einer Medienethik. Aber – und das ist der zweite Aspekt – Ethik selbst könnte ja „systemtheoretisch“ entwickelt werden. Mit „systemtheoretisch“ ist dabei nicht allein das System/Umwelt-Paradigma oder die Soziologie Luhmanns gemeint. Vielmehr ist der Denkhorizont entscheidend, der im Werk Niklas Luhmanns und bei denen, die sich auf ihn berufen, erkennbar ist. Die übergreifende Frage lautet also: Kann eine Medienethik ausgehend von dem Denkhorizont der Systemtheorie entwickelt werden? Es werden dafür aus pragmatischen Gründen hier in erster Linie Äußerungen Niklas Luhmanns herangezogen, so dass die erkenntnisleitende Frage für diese Überlegungen spezifiziert werden muss: Halten die hinsichtlich Moral und Ethik relevanten Äußerungen Niklas Luhmanns für eine Medienethik geeignete Anregungen bereit?“.

Der Text ist online zu lesen, und zwar hier…

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