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Online-Journal für systemische Entwicklungen

Neurobiologische Grundlagen für die Beratung

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Mit diesem Schwerpunktthema setzt sich die aktuelle Ausgabe von OSC – Organisationsberatung Supervision Coaching auseinander. Im Editorial schreibt Herausgeberin Heidi Möller: „Die Neurowissenschaften boomen und halten folgerichtig Einzug in neuere Beratungskonzepte. Es stellt sich ganz radikal die Frage, ob Veränderungen von Deutungs- und Handlungsmustern, die wir im Coaching, in der Supervision und Organisationsberatung anstreben, ohne die Berücksichtigung der unterschiedlichen Ebenen des limbischen Systems, der Bindungstheorie, der somatischen Marker, Embodimenttheorie u. v. m. überhaupt denkbar sind. Kann wissenschaftlich fundierte Beratung ohne Wissen um Neuroplastizität, die Funktion des Stressverarbeitungssystems, des Selbstberuhigungssystems, des Impulshemmungssystems, des Motivationssystems und des Realitäts- und Risikowahrnehmungssystems auskommen? Oder handelt es sich z. B. beim „Neurocoaching“ schlicht um einen weiteren Hype, ein überschätztes Konzept, das bald schon wieder verschwunden sein wird?“
Beiträge von Gerhard Roth, Alica Ryba, Annette Diedrichs und Torsten H. Voigt befassen sich mit diesem Thema. Darüber hinaus sind Beiträge zum Diversity Management sowie ein Text über Supervision in Nahost zu lesen.

Alle bibliografischen Angaben und abstracts zu den Beiträgen finden Sie hier…

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