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Mara Selvini Palazzoli (15.8.1916 – 21.6.1999)

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Mara Selvini Palazzoli

Heute vor 20 Jahren starb in Mailand Mara Selvini Palazzoli, die ab 1971 aufgrund ihrer Auseinandersetzung mit Batesons Kybernetik und Watzlawicks Kommunikationstheorie gemeinsam mit Luigi Boscolo, Gianfranco Cecchin und Giuliana Prata eine Wegbereiterin der systemischen Therapie wurde. Nach ihrer gemeinsamen Veröffentlichung von Paradoxon und Gegenparadoxon wurde die Vorgehensweise des Viererteams als Mailänder Modell weltbekannt. Nach der Trennung von Luigi Boscolo und Gianfranco Cecchin gründete Selvini Palazzoli gemeinsam mit Giuliana Prata 1982 ein neues Institut unter dem Namen Nuovo Centro per lo Studio della Famiglia.

1984 erschien im Journal of Strategic and Systemic Therapies ein Artikel des Psychiaters Vincenzo DiNicola mit dem Titel „Road Map to Schizo-Land: Mara Selvini Palazzoli and the Milan Model of Systemic Family Therapy“, in dem die theoretische Entwicklung von Mara Selvini nachgezeichnet wird. Im Abstract heißt es: „This article examines the development of Selvini Palazzoli’s thinking that has led to her current exploration of the ?invariant? prescription. Her previous contributions in the understanding of such areas as the referring person problem, hypothesizing, circularity, neutrality, and positive connotation are reviewed as is her more recent concern with the isomorphisms between families and larger systems. The ?invariant? prescription is described in some detail.“
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Ein Kommentar

  1. Lieber Tom Levold, danke dafür, dass Du auch diesen Artikel und die Erinnerung an den Tod von Mara Selvini Palazzoli hier einstellst. Für mich ist das ein einfach zu gehender Weg zu neuen und alten Denkereien.

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