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Gangsterläufer

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Hannah Eller macht auf ihrer SystemVIBES-Website auf einen interessanten Dokumentarfilm aufmerksam, der auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Rahmen eines Dossiers zu sehen ist: „Yehya gilt mit 17 Jahren bereits als ,Intensivstraftäter’. Christian Stahl begleitet ihn und seine Familie vor und während seiner Haft und beleuchtet die Welt, um die sich die Intergrationsdebatte kreist. Yehyas Familie steht stellvertretend für zahlreiche Menschen (2014 waren es mehr als 100 000), die als sogenannte ,Kettengeduldete’ in Deutschland leben. Yehya erlebt diesen Zustand als ,verordnete Perspektivlosigkeit’. Die Filmwebsite schreibt: ,GANGSTERLÄUFER zeichnet das eindrückliche Porträt eines “Intensivstraftäters”, dessen Charme, kriminelle Energie und Reflektionsvermögen verblüffen und schockieren. Zwischen muslimischer Tradition und Gangsterträumen, Macho-Image und Moschee, dem allgegenwärtigen Krieg in der fremden Heimat der Eltern und dem Überleben in Europa.’” Den Film gibt es hier zu sehen, und hier schon mal der Trailer zum Interesse wecken:

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Ein Kommentar

  1. Ich freue mich, dass der Film es ins systemagazin “geschafft” hat!

    Für jene, die nicht gern (Dokumentar)filme schauen, gibt es über die Schriftenreihe der bpb das entsprechende Buch “In den Gangs von Neukölln”. Die Inhaltsangabe meint dazu: “Christian Stahl zeigt, dass Yehyas Geschichte mehr ist als eine Episode aus einem Berliner ‘Problembezirk’ oder einer vermeintlichen Parallelgesellschaft. Vielmehr, so das Credo des Autors, berührt sie grundsätzliche Fragen der deutschen Integrationspolitik.”

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