systemagazin

Online-Journal für systemische Entwicklungen

systeme 2014

Schweitzer, Jochen & Ulrike Bossmann (2014): Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als überraschend aktuelle betriebliche Gesundheitsthemen im demografischen Wandel. In: systeme 28 (1): 5-26.

abstract: Der Aufsatz stellt empirische Konzepte zur betrieblichen Gesundheitsforschung vor, deren Gehalte überraschend stark den drei Forderungen der Französischen Revolution ähneln. Daraus werden nützliche Interviewfragen für Coaches und OrganisationsberaterInnen abgeleitet.

Wedekind, Erhard & Hans Georgi (2014): Aus der Selbstschutzblockade zur Interaktionsfähigkeit – Vom Umgang mit massiven Kränkungen. In: systeme 28 (1): 27-46.

abstract: In Abgrenzung zum systemischen Konfliktmanagement werden die Besonderheiten massiver Kränkungen untersucht. Dabei werden insbesondere auf der Ebene der institutionellen Rahmenbedingungen strukturelle Defizite und unzureichendes Management thematisiert. Konsequenzen für die Handlungsmöglichkeiten von Führungskräften, externen BeraterInnen und Fachkräften im Team werden erörtert.

Zwack, Julika (2014): Resilienz im Beruf – Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit organisationalen Wirklichkeiten. In: systeme 28 (1): 47-76.

abstract: Wie kann es gelingen, angesichts wachsender Arbeitsverdichtung, Beschleunigung und unmöglichen Auftragslagen im Beruf gesund und zufrieden zu bleiben? Welche Strategien ermöglichen es, bewusst zu entscheiden, statt getrieben zu reagieren und gute Gewohnheiten an die Stelle guter Vorsätze treten zu lassen? Der Artikel beleuchtet prototypische Lösungsversuche, Symptome und Dynamiken im Umgang mit modernen Arbeitswelten und beschreibt Prinzipien und Interventionen berufsbezogener Resilienz.

Wattenberg, Gesche (2014): Zum Erleben Systemischer Familientherapie aus Sicht tauber KlientInnen. In: systeme 28 (1): 77-102.

abstract: Taube und schwerhörige Personen haben mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) seit 2002 einen gesetzlichen Anspruch auf Nutzung der Gebärdensprache in der medizinischen und therapeutischen Versorgung. In Deutschland gibt es bisher nur vereinzelt Beratungs- und Therapieangebote in Gebärdensprache, allerdings mit steigender Tendenz – Begleitforschung dieser Angebote gibt es bisher kaum. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Erleben tauber KlientInnen von der eigenen Systemischen Therapie. Dazu wurden ehemalige KlientInnen einer Erziehungsberatungsstelle interviewt, die sich auf die familientherapeutische Arbeit mit tauben und schwerhörigen KlientInnen spezialisiert hat. Die Ergebnisse der qualitativen Repertory Grid-Interviews werden in einem übergreifenden Modell zum Therapieerleben zusammengefasst und hinsichtlich der Implikationen für die therapeutische Praxis diskutiert.

Struß, Edelgard (2014): Kommentar zu den Beiträgen von Angelika Grubner und Sabine Kirschenhofer in Heft 2(2013). In: systeme 28 (1): 103-104.

Hesse, Joachim (2014): Rezension – Carlos Guillermo Bigliani, Rodolfo Moguillanisky & Carlos E. Sluzki (2013): Shame and Humiliation. A Dialogue between Psychoanalytic and Systemic Approaches. London (Karnac Books). In: systeme 28 (1): 105-108.

Loth, Wolfgang (2014): Rezension – Arist von Schlippe (2014): Bevor das Kind in den Brunnen fällt! Konfliktmanagement als Kernaufgabe in Familienunternehmen. DVD. Stuttgart (Concadora). In: systeme 28 (1): 108-110.

Kriz, Jürgen (2014): Rezension – Ulrich Sollmann (2013): Einführung in Körpersprache und nonverbale Kommunikation. Heidelberg (Carl-Auer). In: systeme 28 (1): 110-111.

Osemann, Birgit (2014): Rezension – Rezension – Matthias Weber, Uli Alberstötter & Herbert Schilling (Hrsg.) (2013): Beratung von Hochkonflikt-Familien. Im Kontext des FamFG. Weinheim/Basel (Beltz Juventa). In: systeme 28 (1): 112-113.

Rosenauer, Dominik M. (2014): Kongressbericht: Linking Systemic Practice and Systemic Research – Heidelberg, 6.–8. März 2014. In: systeme 28 (1): 114-115.

Engelhardt, Emily M. (2014): Update im System: Online-Supervision. In: systeme 28 (2): 129-146.

abstract: Internetgestützte Kommunikation hat sich in den letzten Jahren immer stärker zu einer selbstverständlichen und weit verbreiteten Form entwickelt. Während sich in der sozialen Arbeit in den vergangenen zwanzig Jahren eine Vielzahl von Beratungsangeboten entwickelt hat, die die Klient/innen im Internet erreicht, reagierte die Supervisionsszene auf diese Entwicklung zunächst zurückhaltend. Inzwischen finden sich aber immer häufiger Angebote, die als ‚Online-Supervision‘ deklariert werden. Es scheint, dass Supervisor/innen die Möglichkeiten des Internets und seiner vielfältigen Kommunikationskanäle gezielt für neue Angebote an ihre Klientel nutzen. Der vorliegende Artikel fokussiert auf die textgebundenen Varianten von Online-Supervision und zeigt die besonderen Chancen, aber auch mögliche Begrenzungen dieser Formate auf. Über eine Auseinandersetzung mit einigen Grundideen und Haltungen, die der Systemischen Supervision zugrunde liegen, werden konzeptionelle Überlegungen entwickelt. Abschließend werden zukünftige Entwicklungsaufgaben formuliert.

Gröger, Herbert (2014): Phasen in systemischen Coaching-Prozessen. In: systeme 28 (2): 147-174.

abstract: Auf der Basis von Literatur aus systemischer Psychotherapie und systemischem Coaching sowie Fallbeispielen des Autors werden vier Phasen in systemischen Coaching-Prozessen unterschieden. Weiters wird die Frage analysiert, ob jede einzelne Coaching-Einheit als abgeschlossenes Ganzes mit jeweils immer ähnlichen Phasen betrachtet werden kann.

Varga, Fanni (2014): Hoffnung – Bedeutung und Stellenwert in der Psychotherapie. Ansätze, Zugänge, Interventionen. Praxisbericht. In: systeme 28 (2): 175-196.

abstract: Das Phänomen Hoffnung, ihr Vorhandensein und ihr Fortbestehen bei uns Menschen wird in der Regel für selbstverständlich erachtet. In vielen Fällen wird sie nicht in Betracht gezogen, vernachlässigt oder gar vergessen. Mit einem Wort: es wird diesem wesentlichen Aspekt für die Genesung eines Menschen in der Therapie viel zu wenig Beachtung geschenkt. Doch worum handelt es sich eigentlich bei ihr? Welcher Stellenwert kommt ihr in der Psychotherapie und hier im Besonderen in der Systemischen Therapie zu? Wie kann sie seitens von PsychotherapeutInnen vermittelt und gefördert werden? Und was wird von den KlientInnen selbst als wirklich hilfreich empfunden? Solchen und ähnlichen Fragen werde ich mich im folgenden Artikel widmen.

Loth, Wolfgang et al. (2014): Jürgen Kriz zum 70. In: systeme 28 (2): 197-200.

Obrist, Corinna (2014): Kongressbericht „fremd.gehen“ – Wien, Mai 2014. In: systeme 28 (2): 201-203.

Walter, Gerhard (2014): Nachruf auf Rudi Kronbichler. In: systeme 28 (2): 204-205.

Loth, Wolfgang (2014): Rezension – Hans Rudi Fischer (Hg) (2013): Wie kommt Neues in die Welt? Phantasie, Intuition und der Ursprung von Kreativität. Weilerswist (Velbrück). In: systeme 28 (2): 206-208.

Kirschenhofer, Sabine (2014): Rezension – Angelika Grubner (2014): Geschlecht therapieren. Andere Erzählungen im Kontext narrativer systemischer Therapie. Heidelberg (Carl-Auer). In: systeme 28 (2): 208-210.

Trinkl, Lika (2014): Rezension – Elisabeth Klar (2014): Wie im Wald. Wien (Residenzverlag). In: systeme 28 (2): 210-211.

Lindner, Thomas (2014): Rezension – Tom Levold & Michael Wirsching (Hrsg.) (2014): Systemische Therapie und Beratung – das große Lehrbuch. Heidelberg (Carl-Auer). In: systeme 28 (2): 211-213.

Schlegel, Marcel (2014): Rezension – Bernhard Pörksen & Friedemann Schulz von Thun (2014): Kommunikation als Lebenskunst. Philosophie und Praxis des Miteinander-Redens. Heidelberg (Carl-Auer). In: systeme 28 (2): 214-217.

Loth, Wolfgang (2014): Rezension – Guido Strunk & Günter Schiepek (2014): Therapeutisches Chaos. Eine Einführung in die Welt der Chaostheorie und der Komplexitätswissenschaften. Göttingen (Hogrefe). In: systeme 28 (2): 217-221.

Pelzer, Kurt (2014): Rezension – Erhard Wedekind & Hans Georgi (2014): Identität und Aufgabe. Gruppen, Teams und Leitungskräfte in der systemischen Werkstatt. Berlin (xenomoi). In: systeme 28 (2): 221-223.

Zur Werkzeugleiste springen